Seinen ersten Titel in der Historie des WRB sicherte sich der erst seit diesem Sommer im Verein spielende Steffen Hering. Und zwar in beeindruckender Manier. Durch Losglück und nicht angetretene Gegner musste Hering zwar nur 2 Spiele insgesamt absolvieren, allerdings hatte er es hier mit den Seriensiegern der vergangenen Jahre Peter Mai und Michael Kriehn zu tun. Während Hering für Peter Mai an diesem Tag im Halbfinale eine Nr. zu gross erschien und das Match deutlich mit 6.4 6:1 zugunsten Herings ausging, hatte Kriehn im Halbfinale wesentlich mehr Arbeit zu verrichten. Sein Gegner, der in den Ranglistenturnieren dieses Sommers stark aufspielende Nils Chluba, schlug im zweiten Satz bei 6:1 und 6:5 Führung bereits zum Matchgewinn auf, bis Kriehn ins Match zurückkam und letztlich hochdramatisch noch 1:6 7:6 6:4 gewann. Ein sehr anstrengendes Match, so sollte es sich zeigen, für Kriehn, der letztlich im Finale gegen Hering deutlich auch aufgrund der Strapazen des Halbfinales unterlegen war und mit 6:3 6:1 verlor.
Bei den Herren 30 konnte sich Martin Janser einmal mehr nach 2007 und 2008 in die Siegerliste eintragen. Trotz eines sehr starken und mit 14 Teilnehmern rekordverdächtig grossen Teilnehmerfeldes gelang es Janser, trotz einer Niederlage in der Vorrunde einen letztlich souveränen Titel zu erzielen. Im Finale stand er seinem Teamkameraden André Munkelt gegenüber, der nicht seinen besten Tag erwischt hatte. So gelang es Janser nach rund 90 Minuten mit 6:3 und 7:6 zu triumphieren.
Bei der Konkurrenz der Herren 40 gelang nach Steffen Hering einem weiteren Vereinsneuling der Turniersieg. Oliver Eesmann konnte sich über einen spannenden Finalsieg mit 6:2 2:6 6:1 gegen den möglicherweise leicht angeschlagenen Vorjahressieger Sascha Biskup freuen, gegen den er in der Vorrunde noch klar unterlegen war.
Bei den Herren 60 gelang erstmals Friedhelm Pape der Gesamtsieg. In einer Gruppenrunde blieb er unbesiegt und konnte somit den Vereinsmeistertitel holen. Damit tritt er die Nachfolge von Wolfgang Mai an, der dieses Jahr im Einzelwettbewerb verletzungsbedingt passen musste.
Der Herren-Doppelwettbewerb wurde einmal mehr von der Paarung Lars Warnecke / Michael Kriehn dominiert. Nach 2007 und 2010 sicherten sich die beiden zum 3. Mal den Titel mit einem 3:6 6:1 6:1 im Finale gegen die Gegnerpaarung Nils Chluba / Markus Spier.
Den Doppelwettbewerb der Herren 40 konnten in diesem Jahr Klaus Plutta / Friedhelm Pape gewinnen. Mit 6:2 3:6 10:7 konnten sich die beiden gegen die Finalgegner Wolfgang Mai / Ludwig Seifert durchsetzen. Somit holte Pape als einziger Spieler 2011 zwei Titel.
Zu guter letzt konnte Britta Bolte nach 2009 und 2010 ihren Titel nicht verteidigen und war in diesem Jahr im Finale gegen Katharina Koch mit 6:4 6:2 unterlegen, die ihrerseits ihren ersten Vereinsmeisterschaftstitel gewinnen konnte.
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